Aktuelles

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DG-Streu Aktuell

Sehen Sie hier aktuelle Informationen zu Versuchen, Tests und Zertifizierungen.

Der Stoffkreislauf des DG-Streus

Der Stoffkreislauf des DG-Streus

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Versuchsbetrieb – Broilerstall Ammerland

je 70.000 schwere Hähnchen

1. Testphase II./2014
Ergebnis

  • lt. Anlagenbetreiber war die Stall-Luft im Bereich der Fläche mit DG-Zusatzstreu spürbar besser, es hielten sich deutlich mehr Tiere diesem Bereich auf, die Einstreu in diesem Bereich war subjektiv trockener – höhere Tieraktivität

2. Testphase III./2014
Ergebnis

  • lt. Anlagenbetreiber war auch diesmal die Stall-Luft im Bereich der Fläche mit DG-Zusatzstreu spürbar besser, es hielten sich deutlich mehr Tiere diesem Bereich auf, die Einstreu in diesem Bereich war subjektiv trockener – höhere Tieraktivität
  • lt. Lufa-Protokoll wurde 100 % mehr Stickstoff in der Einstreuprobe nachgewiesen im Vergleich zur Standardeinstreu aus gleichem Stallgebäude
  • lt. Lufa-Nachweis wurde 30 % mehr Feuchtigkeit (Wasser, Harnstoff etc.) dauerhaft gebunden – Nachweis über Wiegeschein Dungabgabe + Labor

3. Testphase IV./2014
Ergebnis

  • lt. Anlagenbetreiber war auch diesmal die Stall-Luft im Bereich der Fläche mit DG-Zusatzstreu spürbar besser, es hielten sich deutlich mehr Tiere in  diesem Bereich auf, die Einstreu in diesem Bereich war subjektiv trockener – höhere Tieraktivität
  • lt. Lufa-Protokoll wurde 100 % mehr Stickstoff in der Einstreuprobe nachgewiesen im Vergleich zur Standardeinstreu aus benachbartem Stallgebäude des gleichen Betreibers
  • lt. Lufa-Nachweis wurde 30 % mehr Feuchtigkeit (Wasser, Harnstoff etc.) dauerhaft gebunden – Nachweis über Wiegeschein Dungabgabe + Labor
  • erheblich geringerer Ammoniakgehalt in der Stall-Luft gemessen – Dräger-System in 30 cm Höhe über Stallboden über einen Zeitraum vom 14. Masttag – 40. Masttag in regelmässigen Abständen an jeweils 5 Stallpunkten gemessen

Versuchsbetrieb – Broilerstall Landkreis Diepholz

1. Testphase I./2015

Langzeittest zur Ammonium-Reduktion in Biogasanlagen

  • mit 100% Mais als Basis
  • mit 80% Mais + 20% Stalldung
  • mit 20% Mais + 80% Stalldung

Werden proteinhaltige Substrate zugeführt, erhöhen sich auch die Stickstoffgehalte im Fermenter, Stickstoff selbst ist ein wichtiger Nährstoff für alle Mikroorganismen in der Biogasanlage.
Verschiedene Mikroorganismen bauen die Proteine zu Aminosäuren und dann weiter zu Ammonium – N ab. Unter ungünstigen Bedingungen bildet sich aus Ammonium schädlicher Ammoniak. Ammoniak wirkt stark hemmend auf die Biologie in der BGA.
In Lösungen sollte immer ein Gleichgewicht zwischen Ammonium – N und Ammoniak bestehen. Jedoch bereits kleinere Schwankungen im biologischen Prozess können dieses Gleichgewicht stören und es kommt zum Stickstoffüberschuß. Ammonium – N reichert sich an, der pH-Wert steigt und schädlicher Ammoniak entsteht, welcher die Bakterien bereits in geringen Dosen schädigt.
DG-Bio G+  bindet überschüssiges Ammonium und stärkt so den biologischen Prozess. Parallel zum Einsatz sind die Ursachen für die gestörte Biologie in der BGA zu suchen und ggf. ist die Fütterung der proteinreichen Substrate zu senken.

Vorteile

  • bindet NH4+ und verhindert damit das Ausgasen von schädlichem Ammoniak
  • schafft Besiedlungsfläche für Mikroorganismen, insbesondere wenn Struktur fehlt
  • zusätzliche Komponente unterstützt chemische Entschwefelung
  • stabilisiert und verbessert den biologischen Prozess in der BGA

verbessert die Viskosität im Fermenter und beugt Schaumbildung vor

Zertifizierungverfahren für Housing Systems für Geflügelstallungen allgemein

Zertifiziert werden sollen

  • Emissionssenkende Zusatzstreu für Nutzviehhaltung
  • Emissionssenkende Zusatzstreu für Dunglager
  • Mess- und Kontrollgerät zur Emissions-Langzeitaufzeichnung